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Der Stenshuvud Nationalpark in Südschweden – das steinerne Haupt


Strand

Stenshuvud ist Schwedens südlichster Nationalpark. An der Ostküste von Skåne südlich von Kivik gelegen, beeindruckt die nur 3,85 km große Fläche insbesondere mit prächtig blühenden Orchideen, dichten Wäldern aus Hainbuchen und feinen Sandstränden direkt an der schonischen Ostseeküste. Die leichten Wanderwege im Park erfordern keine spezielle Ausrüstung – das macht Wanderungen und Tagesausflüge in die Natur zu einem beliebten Ausflugsziel für Familien. Besonders im Sommer ist der Park wegen seiner schönen Sandstrände gut besucht.

Mutter und Kind genießen Aussicht
Aussichtspunkte, Orchideen und ein Leuchtturm: Die Highlights in Stenshuvud

Einen besonderen Höhepunkt jeder Wanderung stellt der 97 Meter hohe Aussichtspunkt dar, dem der Park seinen Namen verdankt. „Stenshuvud“, frei übersetzt „das steinerne Haupt“, ragt aus den dichten Wäldern hervor und bietet eine fantastische Aussicht über den Park, den Strand und die raue Ostsee. Neben dem Aussichtspunkt ist der weiße Leuchtturm das heimliche Highlight des Parks, der direkt am felsigen Ufer mit einer Höhe von knapp 10 Metern ins Auge sticht.

Neben großartigen Aussichten, beeindruckt der Stenshuvud Nationalpark außerdem mit seiner abwechslungsreichen Flora und Fauna. Wilde Orchideen blühen hier an steinernen Berghängen, dichte Laubwälder aus Hainbuchen führen Urlauber an einmalige Sandstrände der Ostseeküste. Mit ihren eher kühlen 20 Grad bietet die Ostsee im Sommer eine willkommene Erfrischung für Wasserratten. In den Wintermonaten lädt der Sandstrand zu idyllischen Spaziergängen ein. Seinem feinen Sand verdankt der Strand den Titel „exotischster Strand Schwedens“, denn hier sieht es fast aus wie in der Karibik.
Im westlichen Teil des Parks finden sich vor allem Moore und Sümpfe, die die Heimat für verschiedene Vogelarten darstellen.

Wandern, schwimmen oder Tiere beobachten – Aktivitäten in Stenshuvud

Vom Wandern übers Klettern bis hin zur puren Entspannung am Strand: Stenshuvud bietet Erholung pur für die ganze Familie. An nur einem Tag entdecken Sie hier atemberaubende Landschaften, eine artenreiche Tierwelt vom Laubfrosch bis zum Salamander und können am Sandstrand die Seele baumeln lassen. Die Wanderwege im Park verlaufen größtenteils im Kreis, sodass Sie immer wieder zu Ihrem Startpunkt zurückfinden. Einige Wege sind sogar rollstuhlgerecht ausgebaut, ebenso wie das Informationscenter und die darin befindliche Ausstellung. Informieren Sie sich direkt vor Ort, wie und wo Sie sich am besten mit Rollstuhl oder Kinderwagen fortbewegen können.

Wer Angst vor Kühen hat, sollte sich vor dem Betreten des Nationalparks genau informieren wo diese zu finden sind, denn der Park bietet neben kleineren Tieren wie Dachsen oder Füchsen auch Rehen und Nutzvieh ein Zuhause. Sie wandern hier direkt durch das Weideland der friedliebenden Tiere.

Camping und Grillen

Das Campen ist im Nationalpark nicht erlaubt, in der Nähe der Eingänge befinden sich aber verschiedene Campingplätze für die ganze Familie.

Ebenso sind offene Feuer im gesamten Park verboten, es ist allerdings erlaubt seinen eigenen Kohlegrill unter Beachtung aller Sicherheitsmaßnahmen mitzubringen und zu benutzen.