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SUPERGREEN - so funktioniert's:

Das neue Antriebssystem

Die Stena Germanica hat vier Wärtsilä-Motoren mit insgesamt 32.000 PS. Bis vor kurzem wurden sie mit MGO (Marinediesel) betrieben. Aber nun ist das Fährschiff nach einigen Monaten auf der Werft in Polen auf den Betrieb mit Methanol umgerüstet.


So funktioniert´s! Stena Germanica – the world’s first methanol ferry.

EIN NEUES TREIBSTOFFSYSTEM

Die umgerüsteten Motoren können mit zwei verschiedenen Kraftstoffen betrieben werden. Methanol ist der primäre Treibstoff, aber das Fährschiff kann im Notfall auch mit Marinediesel betrieben werden. Das Treibstoffsystem für Methanol ist ein Common-Rail-System, das eine Hochdruckpumpe und ein doppelwandiges Hochdruck-Brennstoffrohr benötigt.
Die Stena Germanica hat nun doppelwandige Treibstofftanks. Dafür wurden bereits vorhandene Wasserballasttanks umgerüstet. Dies erhöht auch die Sicherheit, da der Methanoltank von weiteren Wassertanks umgeben ist.



SICHERHEIT AN ERSTER STELLE

Methanol ist ein leicht entzündbarer Alkohol und deshalb sind die Sicherheitsvorkehrungen sehr streng. Das Kraftstoffsystem entspricht selbstverständlich Stena Lines hohen Sicherheitsstandards.