Weiter

Camping in Grossbritannien und Irland

Nützliche Tipps für Ihren Campingurlaub in England & Irland


Camping mit dem Wohnmobil in Großbritannien und Irland

Unberührte Naturlandschaften, verträumte Küstenorte und grüne Wiesen soweit das Auge reicht. Ein Campingurlaub in Irland und Grossbritannien bietet Abenteuer und Erholung zugleich. Damit Sie das Maximale aus Ihrem Campingurlaub herausholen, sind einige Tipps unerlässlich. Worin unterscheidet sich das Camping in Irland beispielsweise von einer Camping Tour durch England? Und mit welchen Preisen müssen Sie beim Camping in Irland rechnen?


Mit dem Wohnmobil durch Grossbritannien

Wer nach einer kurzen Eingewöhnungszeit das Fahren auf der linken Seite beherrscht, wird schnell Gefallen am Campingurlaub in dem Vereinigten Königreich finden. Es bereitet viel Freude über die Landstraßen zu fahren und aus dem Reisemobil oder aus dem Auto über die malerische Landschaft zu blicken. Auf kleineren Straßen verengen die Steinwälle die Fahrbahn und zwingen den Fahrer zu einer vorausschauenden Fahrweise. Viele Rast- und Pausenplätze laden zu einem Stopp ein. Da Großbritannien nicht zu einem Massenziel für Campingurlauber gehört, ist man stressfrei unterwegs und wird auch auf den Campingplätzen stets einen Stellplatz bekommen.


Die Campingplätze verteilen sich flächendeckend über das Land. Stellplätze für Reisemobile sind eher eine Ausnahme, jedoch in einigen Regionen wie Cornwall verstärkt anzutreffen. Die Campinganlagen haben eine vielfach landschaftlich reizvolle Lage und verfügen in der Regel über saubere Sanitäranlagen. Das Campingfahrzeug steht überwiegend auf parzellierten Stellflächen. Viele Campingplätze werden von „Camping and Caravanning Clubs“ betrieben und gleichen schönen Parkanlagen. Auf einigen Anlagen dürfen auch Nicht-Mitglieder einchecken. Im Sommer, der touristischen Hochsaison, sollte man auf den Club-Anlagen lieber reservieren. Nicht alle Campingplätze haben bisher auf den blauen CEE-Stecker umgerüstet, so empfiehlt sich die Mitnahme eines Adapters.


Wer mit dem Wohnmobil in den Großraum London (Niedrigemissionszone) fährt, muss für sein Wohnmobil (ab 2,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht) eine Abgabe bezahlen. Daher muss sich der Reisemobilist spätestens zwei Wochen vor Befahren des Großraums registriert haben.


Camping in Irland: Immer eine Reise wert

In Irland ist man als Camper ebenfalls bestens aufgehoben. Die meisten Campingplätze liegen an der Küste und sind durch die „Coast Roads“ bequem zu erreichen. Stellplätze sind auch in Irland noch eine Rarität. Doch wer nachfragt darf z.B. auf dem Parkplatz eines Pubs über Nacht stehen. Die Campingplätze sind in der Regel gepflegt und einfach ausgestattet. Überwiegend steht hier das Campingfahrzeug auf Rasenflächen. Wie in den britischen Nachbarländern säumen auch häufig in Irland kleine Natursteinmauern die abgelegenen Landstraßen und erfordern eine umsichtige Fahrweise.


Generell können in Großbritannien und Irland die Gasflaschen nicht getauscht werden. Lediglich in Dublin und Cork können bei Calor Kosangas die Gasflaschen befüllt werden.


Aus Erfahrung: die Top Reisebegleiter für den Campingurlaub in Grossbritannien & Irland

Was dürfen Sie bei Ihrer Rundreise mit dem Wohnmobil in Südengland und Irland sonst noch erwarten? Der Süden Englands begeistert Urlauber allen voran mit seinen Grafschaften wie Cornwall. Attraktive Routen führen über Bristol und Oxford bis nach London. Wer lieber im Süden bleiben möchte, kann beispielsweise auch zur Isle of Wright übersetzen. Die vielen Steilküsten mitten am Ärmelkanal und Atlantik sorgen für ein unverwechselbares Panorama. Eines das besonders gut mit dem Wohnmobil zu bestaunen ist. Denn damit genießen Sie absolute Reisefreiheit und können ganz entspannt an Burgen, Seen oder historischen Ortschaften verweilen, bevor es zu einem der nächsten Campingplätze in England geht. Die Küstenstraße ganz im Westen des Landes zählt zu den beeindruckendsten Rundreisen mit dem Wohnmobil überhaupt.


Auch in Irland bestimmen weitläufige Hügellandschaften und schroffe Felsen die Szenerie. Besonders spektakuläre Ausblicke erwarten Sie entlang des Wild Atlantic Ways. Zwar ist hier Vorsicht vor teils engen Straßenabschnitten geboten, doch mit ein bisschen Fahrgeschick kommen Sie in den Genuss der weltberühmten Cliffs of Moher oder auch der Halbinsel von Dingle. Urlauber haben in Irland die freie Wahl zwischen einfachen und anspruchsvollen Campingplätzen. Die Kosten belaufen sich der Regel auf 20 bis etwa 30 Euro und sind damit vergleichsweise günstig.


Reisehilfen für Camping in Grossbritannien und Irland

Die besten Reisebedingungen für einen Campingurlaub in England und Irland herrschen im Früh- sowie Spätsommer. Denn dann ist das Wetter noch immer angenehm und die Straßen sind nicht überfüllt. Auch eine Vielzahl an Campingplätzen öffnet bereits ab Mai ihre Pforten. Doch Vorsicht: Einige Stellplätze haben nur in den Frühjahrs- und Sommermonaten geöffnet.


  • Stellplätze in der Hochsaison (Juni bis August) besser frühzeitig buchen, da viele Campingplätze zu dieser Zeit überbucht sind.
  • Nur ausgewiesene Campingplätze in England und Irland nutzen. Wildcamping ist nur an wenigen Orten erlaubt und ausschließlich für Zelt-Camper.
  • Einige Rastplätze sind nur für Wohnmobile mit bis zu 2,5 Metern Höhe geeignet. Informieren Sie sich daher genau über die Voraussetzungen.
  • Vorsicht vor Linksverkehr und schmalen Straße ist geboten. Insbesondere an den Küsten kann es schnell eng werden.
  • Unbedingt einen Reiseadapter mitnehmen für Campingplätze, die noch nicht auf den CEE-Stecker umgerüstet haben.

Berücksichtigen Sie die Tipps, steht Ihrer Rundreise mit dem Wohnmobil durch Südengland oder Irland nichts mehr im Weg. Die Stena Line Fähren bringen Sie und Ihr Wohnmobil sicher an den Ausgangspunkt Ihrer Reise. An Bord genießen Sie den gleichen Komfort wie alle anderen Verkehrsteilnehmer auch. Direktverbindungen starten sowohl von den Niederlanden als auch von Frankreich.

Aus Erfahrung: die Top Reisebegleiter für den Campingurlaub in Grossbritannien & Irland

Camping-Karte

In dem Vereinigten Königreich und Irland ist die Campingkarte „Camping Key Europe“ gültig. Sie ermöglicht ein unbürokratisches Einchecken und gilt als Identitätsnachweis. Die Campingkarte umfasst auch eine Unfall- und Haftpflichtversicherung und bietet viele Vergünstigungen. Sie kann direkt beim ADAC bestellt werden.

Reiseliteratur

Neben dem Besuch der Touristeninformationen vor Ort lohnt sich auch ein Blick in den Reiseführer. Zu den empfehlenswerten Reiseführern gehört u.a.: Michael Moll, England mit dem Wohnmobil, Bruckmann Verlag, ISBN 978-3-7343-0104-9


Eine hilfreiche Website für die Reiseplanung ist www.reisemobil-routen.de mit Touren in England.