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Eisangeln in Schweden

Angeln macht auch bei klirrender Kälte Spaß!


Eisangler in Schweden

Wer auch im Winter nicht auf´s Angeln verzichten möchte, der kann sich mit dem Eisangeln die Wartezeit verkürzen. In Skandinavien erfreut sich das Eisfischen schon lange großer Beliebtheit. Bei eisigen Temperaturen sitzen hier konzentrierte Angler an einem Eisloch auf einem zugefrorenen See und warten darauf, dass ein Fisch anbeißt. Vor allem Raubfische wie Hechte, Zander oder Barsche lassen sich bei klirrender Kälte gut fangen.


Will man sich sozusagen auf´s Glatteis wagen, sollte man aber einiges beachten. Bevor man eine Eisfläche betritt, sollte man sich absolut sicher sein, dass das Eis dick genug ist: 10 – 15 cm sollten es auf jeden Fall sein. Erkundigen Sie sich vorher, wo es Strömungen oder Quellen gibt, die die Eisfläche schwächen. Nehmen Sie ein Seil mit und gehen Sie möglichst immer mit einem Begleiter zum Eisangeln, damit im Ernstfall jemand zur Stelle ist, der Ihnen helfen kann.


Eine große Ausrüstung benötigen Sie nicht. Beim Eisangeln werden besonders kurze Ruten verwendet. Eingefleischte Eisangler verzichten sogar komplett auf Gerte und Rolle und angeln mit einer Handleine. Zum Bohren der Löcher in die Eisdecke brauchen Sie einen Eisbohrer. Zwar kann man auch einen Pickel oder eine kleine Axt verwenden, aber mit dem Eisbohrer ist es sehr viel einfacher, schneller und leiser. Das Eisloch sollte der Größe des Fisches, den Sie angeln möchten, angepasst sein. Um Eisreste aus dem Eisloch zu entfernen und um es frei zu halten, benötigt man einen Eisschöpfer (eine gewöhnliche Schaumkelle ist dafür auch geeignet).


Mit allem Nötigen ausgerüstet, muss man dann nur noch richtige Stelle zum Eisangeln finden!
Also, raus aufs Eis – und Petri Heil!

Eisangeln in Schweden